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Ruanda/Politik
18.12.11 Lesen: TAZ-Schwerpunkte Ruanda / Kongo Drucken E-Mail

Der Völkermord in Ruanda 1994 und die schlimmen Folgen im Osten des Kongo werden z.Zt. auch vor deutschen Gerichten aufgearbeitet.

Täter und Opfer leben in Europa, auch in Deutschland.

Die TAZ-Schwerpunkte sollten studiert werden.

Seit dem 18. Januar 2011 steht in Frankfurt/Main der Ruander Onesphore Rwabukombe vor Gericht. Der in Deutschland lebende ehemalige Bürgermeister der ruandischen Gemeinde Muvumba wird beschuldigt, während des Völkermordes in Ruanda 1994 für den Tod an mindestens 3.730 Menschen verantwortlich zu sein. Der Vorwurf der Bundesanwaltschaft: "Vom 11. bis zum 15. April 1994 befahl und koordinierte der Angeschuldigte drei Massaker, bei denen insgesamt mindestens 3.730 Angehörige der Tutsi-Minderheit getötet wurden, die jeweils in kirchlichen Gebäuden Schutz gesucht hatten."

http://www.taz.de/Schwerpunkt-Ruanda-Voelkermordprozess/!t27/

 Die ruandische Miliz FDLR (Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas) ist eine der brutalsten Kriegsparteien im Afrika der Großen Seen. Hervorgegangen aus der ehemaligen ruandischen Armee und den Hutu-Milizen, die 1994 in Ruanda den Völkermord an 800.000 Tutsi verübten, hat sie sich in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo niedergelassen, mit einer eigenen Armee und Regierung, die im Osten des Landes weite Landstriche unsicher macht und von der Rückkehr an die Macht in Ruanda träumt.

FDLR-Präsident Ignace Murwanashyaka und sein Stellvertreter Straton Musoni leben in Deutschland und führen die Organisation von hier aus. Damit sind sie auch für die Verbrechen verantwortlich zu machen, die die FDLR im Kongo begeht - unter anderem unvorstellbar brutale Vergewaltigungen an Kongolesinnen.

 http://www.taz.de/Schwerpunkt-Kongo-Kriegsverbrecherprozess/!t28/

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 23:08 Uhr
 
17.5.11 Leseempfehlungen/Prozesse in Deutschland Drucken E-Mail

Lesenswerter, ausführlicher Artikel von Andrea Böhm und Christian Denso in der Zeit, hier Zeit-online, zu Ignace Murwanashyaka und die FDLR im Osten Kongos.

http://www.zeit.de/2011/18/DOS-Kongo

 

Die taz hat zwei Schwerpunkte eingerichtet:

 

Ruanda-Völkermordprozess in Frankfurt

http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ruanda-voelkermordprozess/artikel/1/der-mann-der-hier-sitzt/

 

Kongo-Kriegsverbrecherprozess in Stuttgart

http://taz.de/1/politik/schwerpunkt-kongo-kriegsverbrecherprozess/artikel/1/operation-neue-sonne/

http://taz.de/1/politik/schwerpunkt-kongo-kriegsverbrecherprozess/artikel/1/die-taz-ist-schuld/

 

Links verweisen jeweils auf weitere  Artikel, die z.T. hier schon genannt worden sind.

 

Über  http://taz.de/1/politik/afrika/  kannst du immer auf dem Laufenden bleiben.

 

Zum Beispiel wird aktuell über die Urteile gegen einen der Hauptverantwortlichen des Völkermords 1994 in Ruanda, Ex-Generalstabschef Augustin Bizimungu, und weitere Offiziere vor dem UNO-Tribunal in Arusha berichtet.

http://taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/ruandische-generaele-verurteilt/

Hier auch noch die Meinung von Andreas Kraft in der Frankfurter Rundschau:

http://www.fr-online.de/politik/meinung/der-ferne-voelkermord/-/1472602/8427390/-/

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Mai 2011 um 22:36 Uhr
 
FAZ.NET: Der Warlord Drucken E-Mail

Lesenswert.

Dr. Ignace Murwanashyaka leitete bis zu seiner Verhaftung im November 2009 die ruandische Hutu-Miliz FDLR im Ostkongo.

http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EA7C875FD86C640F0B19002042284B53F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

 
Esther Mujawayo sagt im Völkermordprozess aus Drucken E-Mail

Die TAZ berichtet weiter über den ersten Ruanda-Völkermordprozess auf deutschem Boden.

Jetzt sagte in Frankfurt Esther Mujawayo aus.

Esther überlebte den Völkermord mit ihren Töchtern, verlor aber ihren Mann und viele weitere Familienangehörige. Ihr Buch dazu heißt "Ein Leben mehr". Sie lebt jetzt in Deutschland.

Auch bei uns in Bad Oeynhausen hielt Esther einen bewegenden Vortrag über ihre Erfahrungen aus dem Völkermord und ihre persönlichen Konsequenzen. 

 http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/den-opfern-eine-stimme-geben/

Vorher berichtete die TAZ schon über die "seltsamen" Freunde des angeklagten Ex-Bürgermeisters, nämlich die Führung der FDLR-Milizen in Deutschland.

 http://taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/die-seltsamen-freunde/

Dazu passt der Bericht über die ruandischen FDLR-Milizen im Kongo.

 http://taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/reden-von-frieden-aufruesten-fuer-krieg/

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. April 2011 um 18:37 Uhr
 
Robert Masozera Botschafter in Belgien Drucken E-Mail

"Robert Masozera, the former head of the Diaspora Directorate in the Ministry of Foreign Affairs, has been appointed Rwanda’s Ambassador to Belgium replacing Ambassador Gerard Ntwari, who now becomes Rwanda’s Ambassador to Senegal." (Rwanda Development Gateway)

Inzwischen wurde diese Meldung des ruandischen Informationsportals vielfältig bestätigt.

Unser Freund Robert Masozera wird neuer Botschafter der Republik Ruanda in Belgien.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. April 2011 um 22:21 Uhr
 
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